«Wir Bergler in den Bergen...»

Ein NAGRA-Aufnahmegerät. Mit einem solchen Gerät machte Fredi M. Murer die Tonaufnahmen für seinen Film. (Bild: Sophia Murer)

Digitalisierung und Auswertung von Tonaufnahmen zum Film von Fredi M. Murer

 

Als Fredi M. Murer 1973–1974 den Dokumentarfilm «Wir Bergler in den Bergen sind eigentlich nicht schuld, dass wir da sind» über die Urner Bergbauern realisierte, brachte er nebst belichteten Filmrollen auch rund 160 Magnet-Tonbänder ins Tal. Sie waren bespielt mit atmosphärischen Klangbildern, Erzählungen von und Gesprächen mit Bergbäuerinnen und Bergbauern sowie themenbezogene Interviews. Im fertigen Film konnte nur ein kleiner Teil davon verwendet werden.

Diese umfangreichen Tonaufnahmen sind wertvolle Zeitdokumente. Sie bieten Einblicke in die damalige Lebenswirklichkeit der Bäuerinnen und Bauern. Die Bäuerinnen und Bauern erzählen über ihr Leben, Wirken, Hoffen und Bangen und nehmen dabei oft Bezug auf ihre Vorfahren und deren alte Traditionen im rauen Berggebiet.

Um die Tonaufnahmen der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen, werden die Magnetbänder im Frühjahr 2021 durch das peakfein Studio (Paul Avondet, Sophia Murer) digitalisiert und auf einer Website veröffentlicht. Darüber hinaus ist in Zusammenarbeit mit dem Institut «Kulturen der Alpen» eine Lehrveranstaltung geplant.

Die Digitalisierung der Tonbänder wird finanziell durch die Dätwyler Stiftung und den Lotteriefonds des Kantons Uri unterstützt.

START
Januar 2021

ABSCHLUSS
Mitte 2022

BETEILIGTE
Sophia Murer (Leitung)
Fredi M. Murer
Romed Aschwanden