Catrina Klee studierte im Bachelor Populäre Kulturen und Filmwissenschaften an der Universität Zürich. Ihre Bachelorarbeit widmete sie der heutigen Bedeutung von Mobilität. Für das Masterstudium wechselte sie an die Universität Luzern, wo sie Weltgesellschaft und Weltpolitik mit Schwerpunkt Geschichte und Ethnologie studierte. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit Unternehmerinnen und Globalisierung in Afrika. Seit 2023 ist sie Mitglied des Instituts Kulturen der Alpen und forscht als freie Doktorandin an der Graduate School of Lucerne zur Geschichte von Tourismus, Infrastruktur und Architektur im faschistischen Südtirol.
Das Thema Mobilität – verstanden als soziale, geografische und technikbasierte Mobilität – bildet dabei einen roten Faden, der sie durch ihre bisherigen Forschungsprojekte begleitet. Im Zentrum ihres Dissertationsprojektes steht das nie realisierte Seilbahnprojekt Funivie Alte Dolomiti, anhand dessen sie das Zusammenspiel von Tourismus, Infrastruktur, Architektur und faschistischer Politik untersucht.
Hauptberuflich arbeitet sie als Sales Managerin in der Energieberatung. Die Tätigkeit in der Energiebranche eröffnet dabei spannende inhaltliche Überschneidungen mit ihrer historischen Forschung, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung von Infrastruktur, technischer Entwicklung und gesellschaftlichem Wandel.