Eine andere Welt ist möglich: Auf dem Weg zu zukünfte-transformierenden Ansätzen für gesellschaftliche Erneuerung
Das Projekt untersucht die Rolle reflexiver und ästhetischer Praktiken in einer Zeit verschränkter Krisen, die zunehmend als "Metakrise" beschrieben wird, oder als Logiken, die eine Weltbeziehung kultiviert haben, die wesentlich auf der Trennung von Selbst, Anderen und Welt beruht – eine Trennung, die unsere Fähigkeit einschränkt, auf Phänomene wie den Klimawandel angemessen zu erfassen und darauf zu antworten. Empirisch wird die Frage in einem transdisziplinären, kunstbasierten Projekt zur Vermittlung des Klimawandels in den Schweizer Alpen erarbeitet. Es gründet auf einer relationalen Ontologie des In-Beziehung-Seins mit der Ungewissheit von Zukünften, die als offene Kategorien zu verstehen sind, um zu Transformation in der Gegenwart neu und anders einzuladen – daher der Plural "Zukünfte". An der Schnittstelle von Umweltkommunikation und telematischen Technologien wird erforscht, welche Prozesse und Praktiken eine neue Beziehung mit den sich wandelnden Alpenlandschaften ermöglichen – Räume, in denen durch den Klimawandel herkömmliche Kategorien von Natur, Kultur und Zukunft herausgefordert werden.
Forschungsschwerpunkt
Räume der Imagination
Start
2024
Abschluss
2027
Beteiligte
Eva-Maria Spreitzer