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/Von der alpinen Brache zur alpinen innovation in der Schweiz. Das Urner Schächental als Probe aufs Exempel
15. September 2026
In der Universität Luzern
Von der alpinen Brache zur alpinen Innovation in der Schweiz. Das Urner Schächental als Probe aufs Exempel
In den Nuller- und Zehnerjahren dominierte der urbanistisch-ökonomische Blick auf die Alpen, wie ihn das ETH Studio Basel in seiner vielbeachteten Studie Die Schweiz – Ein städtebauliches Portrait formulierte: Für die «alpine Brache», fast 60 Prozent des Schweizer Territoriums, sah man keine Zukunft. Alp- und Forstwirtschaft galten als Relikte vergangener Jahrhunderte, die Wasserkraft als Auslaufmodell. Hoffnung versprachen höchstens einige touristische Hotspots. Seither haben sich Perspektive, Diskurs und sozioökonomische Voraussetzungen grundlegend verändert. Spätestens mit Corona und Energiewende rückten die Alpen als Rückzugs- und Produktionsraum wieder ins Zentrum des Interesses. Was ist passiert? Der Kulturwissenschaftler und Gründungsdirektor des Urner Instituts Kulturen der Alpen zeigt dies exemplarisch am Schächental: Neue Möglichkeiten der Energieproduktion und -speicherung, ein besonderes Mikroklima, sanfter Tourismus sowie langjährige Erfahrun gen im Umgang mit Naturgefahren und Verkehrsinfrastrukturen verleihen dem Tal das Potenzial, Vorbild für andere Alpenregionen und die Schweiz insgesamt zu werden.
Im Anschluss: Diskussion mit Prof. Dr. Boris Previšić, Prof. Dr. Martin Hartmann und Chris tina Furrer, Vorsteherin des Amts für Gesundheit, Soziales und Umwelt in der Gemeinde Unterschächen.
Anmeldung und weitere Informationen: LUKB Vorlesungsreihe