Das Urner Institut Kulturen der Alpen war im Herbst 2019 in Altdorf aus der Taufe gehoben worden. Nach einer erfolgreichen Pilotphase wurde es Ende 2023 in eine definitive Trägerschaft (die Stiftung Wissenschaft Uri) überführt und damit langfristig etabliert. Seither sichert der Kanton Uri mit einem jährlichen festen Grundbeitrag die Strukturkosten des Instituts. Um eine breite Forschungs- und Beratungstätigkeit entfalten zu können, bleibt das Institut weiterhin auf Drittmittel angewiesen. «Der langfristige Erfolg des Instituts hängt aber nicht nur von genügend finanziellen Mitteln ab, ebenso bedeutsam sind die ideelle Unterstützung und eine starke Verankerung in Bevölkerung und Politik», sagt Beat Jörg. Aus diesem Grund hat er nun den gemeinnützigen Förderverein «AlpKultUR» lanciert.
Wertschätzung und Identifikation als Ziel
Am 25. Juni 2026 fand die Gründungsversammlung statt. Konkret bezweckt der Verein:
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden sowie öffentlich-rechtliche Körperschaften, die den Vereinszweck unterstützen.
Vorstand politisch breit abgestützt
Der Vorstand setzt sich zusammen aus: Beat Jörg (Präsident), Noel Baumann, Claudia Brunner, Petra Muheim Quick, Christine Widmer Baumann und Sebastian Züst. Ruth Wipfli Steinegger, Präsidentin der Trägerstiftung Wissenschaft Uri, und Boris Previšić, Direktor des Urner Instituts Kulturen der Alpen, ergänzen den Vorstand von Amtes wegen.
«Dass gesellschaftlich engagierte Persönlichkeiten aus allen wichtigen politischen Lagern unseres Kantons sich für die Mitwirkung im Vorstand zur Verfügung stellen, erfüllt mich mit grosser Freude», sagt Präsident Beat Jörg. «Diese breite Abstützung zeigt, dass das Institut Kulturen der Alpen heute schon viel Wertschätzung geniesst. Darauf wollen wir aufbauen.»
Veröffentlicht am 29. Juni 2026
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