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Neuer Blick offenbart innovatives Uri

Neuer Blick offenbart innovatives Uri

60 Prozent der Schweiz bestünden aus «alpiner Brache»: aus Restflächen ohne erkennbare Zukunft, geprägt von vermeintlich überholter Alp- und Forstwirtschaft und wenigen touristischen Zentren. So lautete vor gut 20 Jahren die Diagnose der Studie «Die Schweiz – ein städtebauliches Porträt» des ETH Studio Basel, eines 1999 bis 2018 an der ETH Zürich angesiedelten Lehr- und Forschungsinstituts für Stadt- und Territoriumsforschung. «Eine Aussage, die bei den Betroffenen für heftige Reaktionen sorgte», bemerkte Prof. Dr. Boris Previšić, Gründungsdirektor des Urner Instituts Kulturen der Alpen und Titularprofessor für Kulturwissenschaften, zu Beginn des Anlasses. Heute würden die Alpen – auch infolge der Corona-Pandemie und der Energiewende – wieder als Rückzugs-, Produktions- und Speicherraum wahrgenommen. «Doch hat sich auch der Massstab verändert, mit dem ihre Zukunftsfähigkeit beurteilt wird?», fragte Previšić. 

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Veröffentlicht am 21. September 2026

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