Leitung

Prof. Dr. Boris Previšić

Direktor

Seit Januar 2015 ist Boris Previšić SNF-Förderprofessor für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und leitet unter anderem das Projekt «Musikalische Paradigmen in Literatur und Kultur» mit Schwerpunkten im Zeitalter der Aufklärung und in der Gegenwart. Previšić ist einem breiteren Publikum als Herausgeber des Buchs «Gotthardfantasien» (Hier+Jetzt 2016) bekannt.

Dr. phil. des. Romed Aschwanden

Geschäftsführer

Seit November 2019 kümmert sich Romed Aschwanden um die Geschäftsführung des Instituts. Er studierte in Basel und Bologna Geschichte und Religionswissenschaft und bildete sich an der Hochschule Luzern im Kulturmanagement weiter. 2019 promovierte er an der Basel Graduate School of History zu Alpenschutz und Umweltbewegungen in den Alpen im Kontext der Europäischen Integration. Als Präsident der Urner Museumskonferenz und Vizepräsident des Historischen Vereins Uri ist Romed Aschwanden vor Ort bestens vernetzt.

Projekte
Alpine Netzwerke
OXÄ

Prof. Dr. Roland Norer

Institutsleitung

2007 wurde Roland Norer als Professor für öffentliches Recht und Recht des ländlichen Raumes an die Universität Luzern berufen, seit 2015 ist er Ordinarius dieses Lehrstuhls. Gleichzeitig ist er Geschäftsleiter des Center for Law and Sustainability (CLS) an der Universität Luzern. Er begleitete ausserdem verschiedene Projekte in Andermatt aus rechtswissenschaftlicher Sicht.

Projekte
Naturgefahrenrecht

Prof. Dr. Daniel Speich Chassé

Institutsleitung

Daniel Speich Chassé ist seit 2018 ordentlicher Professor für Globalgeschichte an der Universität Luzern. Seine Interessen umfassen die Digitalisierung, die Umwelt und die weltwirtschaftliche Ungleichheit in epochenübergreifender Sicht. Dank einer SNF-Förderprofessur kam Speich Chassé 2011 an die Universität Luzern.

Mitarbeitende

Elias Bricker, M.A.

Medienstelle

Elias Bricker ist auf Mandatsbasis für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Der langjährige Journalist absolvierte an der Schweizer Journalistenschule MAZ den Diplomlehrgang und studierte später berufsbegleitend Geschichte, Germanistik und Sozialwissenschaften an der Universität Bern. Seit 2019 ist er selbstständig. Als Historiker, Bürgerrat, Meliorationsverwalter und Mitglied der Urner Nomenklaturkommission befasst er sich intensiv mit der Landschaft und ihren Ressourcen.

Projektmitarbeitende

Dr. Jens Badura

Senior Research Fellow

Projekt: Alpine Transformation

Badura arbeitet als freier Autor in Berchtesgaden. Der Österreicher hat Philosophie, Biologie, Geschichte und Politikwissenschaften in Konstanz, Innsbruck und Tübingen sowie Kulturmanagement in Wien studiert. 2006 wurde er an der Universität Paris 8  im Fach Philosophie habilitiert.
Seit 2011 lehrt und forscht er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Er ist zudem Academic Fellow am Kompetenzzentrum Kultur und Kreativwirtschaft des Bundes in Berlin tätig.

Andreas Bäumler, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Gebirgskrieg und Reduit in der Literatur - Prekäre Alpen in national-imperialer Verschränkung

Andreas Bäumler wurde 1985 in Basel geboren. Er studierte Deutschen Philologie und Geschichte in Basel. Nach einem Lektoratspraktikum in Würzburg im Jahr 2012 und einer Anstellung als Übersetzer für eine NGO im Jahr 2013 machte er sich als Texter und Übersetzer selbstständig. Seit 2017 ist er Forschungsmitarbeiter im Rahmen der SNF-Förderprofessur von Prof. Dr. Boris Previšić für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern.

Projekt
Gebirgskrieg

Lisa Lee Benjamin

Junior Research Fellow

Projekt: Alpen in Bewegung

Lisa Lee Benjamin war Beraterin für Umweltdesign, nachhaltige Landwirtschaft und kulturelle Entwicklungsarbeit in den USA, Panama, Kenya, Marokko sowie der Schweiz. Sie besitzt den Master in Transdisziplinarität der Zürcher Hochschule der Künste mit Schwerpunkt Kuratieren und Alpine Kultur, den Bachelor of Science der University of Vermont mit Schwerpunkt Umweltdesign und nachhaltiger Landwirtschaft sowie einen Abschluss in Permakultur-Design des Colorado Rocky Mountain Institute.

Marcel Cornelissen, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Bergeis

Der Berner beschäftigt sich mit der frühen post-glazialen Archäologie im (vor-)alpinen Zentraleuropa. Der selbstständige Archäologe studierte an den Universitäten von Leicester (UK) und Reading (UK).  Seit 2008 ist er, neben seiner archäologischen Berufstätigkeit für verschiedene Kantone und Firmen, Doktorand an der Universität Zürich.

Auf Mandatsbasis leitet Marcel Cornelissen das Projekt Bergeis am Institut «Kulturen der Alpen».

Prof. Michel Roth

Research Fellow

Projekt: Alpine Networks of Connencedness

Der gebürtige Urner studierte Komposition und Musiktheorie. Von 2001 bis 2011 wirkte er als Dozent für Musiktheorie, Komposition und zeitgenössische Musik an der Luzerner Musikhochschule. Seit 2011 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie der Hochschule für Musik FHNW in Basel, wo er auch als Mitglied der Forschungsabteilung tätig ist.

Dr. Sebastian De Pretto

Research Fellow

Projekt: Transnationale Stauwerke

Sebastian De Pretto forscht als Postdoc-Stipendiat am Institut. Sein Projekt befasst sich mit Zwangsumsiedlungen, die im Alpenraum aufgrund von Staudammbauten im 20. Jahrhundert erfolgt sind. Zuvor hat er in Basel, Bologna und Heidelberg Geschichte, Philosophie und Konfliktwissenschaften studiert. In seiner zwischen 2016 und 2019 an der Universität Luzern verfassten Dissertation befasste er sich mit den Erinnerungsorten des Abessinienkriegs in Südtirol.

Sebastian De Pretto ist PostDoc-Stipendiat des Instituts «Kulturen der Alpen». Das Stipendium wird durch die Dätwyler Stiftung ermöglicht.

Projekt
Transnationale Stauwerke

Dr. Rahel Wunderli

Research Fellow

Projekt: Uri im Wandel

Rahel Wunderli studierte Geschichte und Ökologie an der Universität Basel. In ihrer Lizentiatsarbeit und Dissertation setzte sie sich intensiv mit dem Strukturwandel der Berglandwirtschaft im Urserntal auseinander. Seit 2017 arbeitet sie an der Universität Bern als wissenschaftliche Mitarbeiterin und beschäftigt sich im Rahmen des SCALES-Projekts unter anderem intensiv mit Allmendressourcen und der Korporation Uri auseinander.

Dr. Melanie Grütter

Research Fellow

Projekt: Pflanzenwissen

Melanie Grütter studierte Sozialpsychologie und Deutsche Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Psychoanalyse, Gesellschaftstheorie, Literaturen des Mittelalters und der Romantik an der Leibniz Universität Hannover. Sie arbeitete am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen und für die Universität Giessen zum Thema Jugendkriminalität und Gewalt gegen Ältere. 2016 promovierte sie zu Geschlecht und Gewalt als Kategorien des Wissens an der Universität Basel in der Wissenschafts- und Geschlechterforschung.

Seit dem 1. September 2020 erhält Melanie Grütter ein PostDoc-Stipendium des Instituts «Kulturen der Alpen». Das Stipendium wird durch die Dätwyler Stiftung ermöglicht.

Assoziierte Forschende

Cyrill Brunner, M.A.

ETH-Zürich

Cyril Brunner ist gelernter Chemielaborant, studierte Maschinenbau an der ZHAW (BSc) und ETH Zürich (MSc), wobei er sich auf Energietechnologien und deren Applikation fokussierte. Seit 2018 arbeitet er am Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich. Sein Forschungsprojekt im Gebiet der Atmosphärenphysik versucht, die Wechselwirkung zwischen Wolken und Aerosolen genauer zu verstehen – jenes Gebiet, welches zu den grössten Unsicherheiten in aktuellen Wetter- und Klimamodellen führt. Am Institut «Kulturen der Alpen» beschäftigt er sich mit landbasierter CO2-Rückbindung.

Dr. Sibylle Lustenberger

Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung der Universität Freiburg i. Ü.

Sibyllle Lustenberger hat an der Universität Bern Sozialanthropologie, Geschichte und allgemeine Ökologie studiert und 2016 im Fach Sozialanthropologie promoviert. Heute lehrt und forscht sie an der Universität Fribourg. In ihrem gegenwärtigen Forschungsprojekt untersucht sie die soziale Organisation von Stromproduktion durch Wasserkraft im Kanton Uri. Dadurch möchte sie einen Beitrag leisten zu den interantionalen Bestrebungen, die Stromwirtschaft nicht nur ökologischer, sondern auch dezentraler und demokratischer zu organisieren.