Leitung

Prof. Dr. Boris Previšić

Direktor

Boris Previšić ist seit Februar 2020 Direktor des von ihm entwickelten Instituts. Als Herausgeber der Gotthardfantasien (2016) hat er an seine frühere Tätigkeit im Bereich der Raumentwicklung in den Alpen angeknüpft, wo er bereits 2007 den Begriff der «Alpinen Brache» in einem partizipativen Kunst- und Musikprojekt erledigt hat. Er leitet unter anderem das SNF-Projekt zum «Reduit und Gebirgskrieg» und ist in Thinktanks zu Fragen der Biosphäre, der Energieproduktion, des Tourismus sowie der Land- und Forstwirtschaft aktiv. Als Autor des Buchs «CO2: Fünf nach zwölf. Wir wir den Klimakollaps verhindern können» ist er gefragter Experte in Klimafragen. Seit 2015 ist Previšić SNF-Förderprofessor für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und leitet das Projekt ‚Musikalische Paradigmen in Literatur und Kultur‘ mit einem Schwerpunkt im Zeitalter der Aufklärung und in der Gegenwart.

Projekte
Gebirgskrieg und Reduit in der Literatur
Do Endangered Languages Do Better In The Alps?
Die Alpen im Lied der viersprachigen Schweiz
Syntopia Alpina

Dr. Romed Aschwanden

Geschäftsführer

Seit November 2019 kümmert sich Romed Aschwanden um die Geschäftsführung des Instituts. Er studierte in Basel und Bologna Geschichte und Religionswissenschaft und bildete sich an der Hochschule Luzern im Kulturmanagement weiter. 2019 promovierte er an der Basel Graduate School of History zu Umweltbewegungen in den Alpen im Kontext der Europäischen Integration.

 

Projekte
Alpine Netzwerke
OXÄ

Prof. Dr. Roland Norer

Institutsleitung

2007 wurde Roland Norer als Professor für öffentliches Recht und Recht des ländlichen Raumes an die Universität Luzern berufen, seit 2015 ist er Ordinarius dieses Lehrstuhls. Gleichzeitig ist er Geschäftsleiter des Center for Law and Sustainability (CLS) an der Universität Luzern. Er begleitete ausserdem verschiedene Projekte in Andermatt aus rechtswissenschaftlicher Sicht.

Projekte
Naturgefahrenrecht

Prof. Dr. Daniel Speich Chassé

Institutsleitung

Daniel Speich Chassé ist seit 2018 ordentlicher Professor für Globalgeschichte an der Universität Luzern. Seine Interessen umfassen die Digitalisierung, die Umwelt und die weltwirtschaftliche Ungleichheit in epochenübergreifender Sicht. Dank einer SNF-Förderprofessur kam Speich Chassé 2011 an die Universität Luzern.

Projekte
Uri im Wandel

Mitarbeitende

Elias Bricker, M.A.

Medienstelle

Elias Bricker ist auf Mandatsbasis für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Der langjährige Journalist absolvierte an der Schweizer Journalistenschule MAZ den Diplomlehrgang und studierte später berufsbegleitend Geschichte, Germanistik und Sozialwissenschaften an der Universität Bern. Seit 2019 ist er selbstständig. Als Historiker, Allmendbürgerrat, Meliorationsverwalter und Mitglied der Urner Nomenklaturkommission befasst er sich intensiv mit der Landschaft und ihren Ressourcen.

Flavia Kempf

Studentische Hilfskraft

Flavia Kempf arbeitet seit 2021 als Studentische Hilfskraft am Institut «Kulturen der Alpen». 2015 schloss sie ihre kaufmännische Ausbildung im Kantonsspital Uri ab. Nach ihrer Anstellung beim Schweizerischen Roten Kreuz in Altdorf studiert sie momentan im zweiten Jahr Sozialarbeit und Sozialpolitik sowie Geschichte in Freiburg. Nun möchte sie ihr angeeignetes Wissen mit der Kultur ihres Heimatkantons verbinden und neue Erfahrungen sammeln.
 

Aline Stadler, B.A.

Studentische Hilfskraft

Aline Stadler ist Studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Boris Previšić und studiert im Master Kulturwissenschaften und Philosophie an der Universität Luzern, wo sie 2019 auch den Bachelor abschloss. Sie war ausserdem langjährige Redakteurin und Moderatorin bei Radio 3FACH und absolvierte ein Praktikum bei der Kulturförderung des Kantons Luzern. Seit Herbst 2019 ist sie Co-Veranstalterin der «Neubad Lecture».

Projektmitarbeitende

Dr. habil. Jens Badura

Senior Research Fellow

Projekt: Alpine Kraftorte

Jens Badura betreibt das berg_kulturbüro in Berchtesgaden (D), ist Mitglied des think&do-Tanks creativeALPS und arbeitet als freier Autor. Der Österreicher hat Philosophie, Biologie, Geschichte und Politikwissenschaften in Konstanz, Innsbruck und Tübingen sowie Kulturmanagement in Wien studiert. 2006 wurde er an der Universität Paris 8 im Fach Philosophie habilitiert. Seit 2011 lehrt und forscht er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Kulturphilosophie, Ästhetik und den creative economies. Seit 2020 ist Jens Badura Senior Fellow am Institut Kulturen der Alpen.

Projekt
Alpine Kraftorte

Andreas Bäumler, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Gebirgskrieg und Reduit in der Literatur - Prekäre Alpen in national-imperialer Verschränkung

Andreas Bäumler wurde 1985 in Basel geboren. Er studierte Deutschen Philologie und Geschichte in Basel. Nach einem Lektoratspraktikum in Würzburg im Jahr 2012 und einer Anstellung als Übersetzer für eine NGO im Jahr 2013 machte er sich als Texter und Übersetzer selbstständig. Seit 2017 ist er Forschungsmitarbeiter im Rahmen der SNF-Förderprofessur von Prof. Dr. Boris Previšić für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern.

Projekt
Gebirgskrieg

Lisa Lee Benjamin, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Alpen in Bewegung

Lisa Lee Benjamin war Beraterin für Umweltdesign, nachhaltige Landwirtschaft und kulturelle Entwicklungsarbeit in den USA, Panama, Kenya, Marokko sowie der Schweiz. Sie besitzt den Master in Transdisziplinarität der Zürcher Hochschule der Künste mit Schwerpunkt Kuratieren und Alpine Kultur, den Bachelor of Science der University of Vermont mit Schwerpunkt Umweltdesign und nachhaltiger Landwirtschaft sowie einen Abschluss in Permakultur-Design des Colorado Rocky Mountain Institute.

Madlaina Bundi, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: «Syntopia Alpina»

Madlaina Bundi ist Historikerin, Autorin und Projektmanagerin. Seit über 20 Jahren begleitet sie Publikationsprojekte von der Konzeption über das Fundraising bis zur Umsetzung und Vermarktung, von 2013 bis 2018 als Partnerin und Co-Geschäftsführerin im Verlag Hier und Jetzt. Ihr aktueller Fokus liegt auf dem hybriden Publizieren, dem zeitgleichen Erscheinen von Publikationen in digitaler und gedruckter Form, das sie bei buch&netz weiterentwickelt und in selbstständiger Tätigkeit vertieft.

Projekt
«Syntopia Alpina»

Marcel Cornelissen, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Bergeis

Der Berner beschäftigt sich mit der frühen post-glazialen Archäologie im (vor-)alpinen Zentraleuropa. Der selbstständige Archäologe studierte an den Universitäten von Leicester (UK) und Reading (UK).  Seit 2012 ist er, neben seiner archäologischen Berufstätigkeit für verschiedene Kantone und Firmen, Doktorand an der Universität Zürich.

Auf Mandatsbasis leitet Marcel Cornelissen das Projekt Bergeis am Institut «Kulturen der Alpen».

Dr. Sebastian De Pretto

Research Fellow

Projekt: Transnationale Stauwerke

Sebastian De Pretto forscht als Postdoc-Stipendiat am Institut. Sein Projekt befasst sich mit Zwangsumsiedlungen, die im Alpenraum aufgrund von Staudammbauten im 20. Jahrhundert erfolgt sind. Zuvor hat er in Basel, Bologna und Heidelberg Geschichte, Philosophie und Konfliktwissenschaften studiert. In seiner zwischen 2016 und 2019 an der Universität Luzern verfassten Dissertation befasste er sich mit den Erinnerungsorten des Abessinienkriegs in Südtirol.

Sebastian De Pretto ist PostDoc-Stipendiat des Instituts «Kulturen der Alpen». Das Stipendium wird durch die Dätwyler Stiftung ermöglicht.

Projekt
Transnationale Stauwerke

Anne-Laure Franchette, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Baustelle und Botanik

Anne-Laure Franchette (born in Le Plessis-Bouchard, lives and works in Zurich) is a French artist with a background in Human Sciences. Her work deals with urban nature and the circulation of plants in relation to industrial materials. She is particularly interested in the intersections between botany and industry, wilderness and civilised world, authorised or sanctioned migration and spontaneous settlement. Cities as ecosystems, gaps within the system, hierarchies of dignity, strategies of self-organisation and how politics are embedded within the natural are concerns that inform her practice. Since 2018, she has been part of the interdisciplinary research group TETI, which explores the textures and experiences of trans-industriality. She is also co-founder and artistic director of Volumes, a non-profit organisation founded in Zurich in 2013 to support local and international DIY facets of art publishing and introduce them to a wider audience in Switzerland.

Projekte:

Baustelle und Botanik

Stefanie Hug, MLaw

Junior Research Fellow

Stefanie Hug studierte Wirtschaftsrecht an der ZHAW (BSc) und Rechtswissenschaften an der Universität Luzern (MLaw). Seit 2019 arbeitet sie bei Roland Norer am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Recht des ländlichen Raums als wissenschaftliche Assistentin. Ihre Dissertation verfasst sie im Bereich Klimaschutzrecht und Landwirtschaft.

Ndjaka Mtsetwene, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Reading Alpine narratives in Swiss missionary photography

Ndjaka Mtsetwene is a Research Fellow and Federal Scholarship Holder at the Institute «Cultures of the Alps» and the University of Lucerne. She completed a Master’s degree in African Literature at the University of the Witwatersrand working to develop a curatorial method of epistemic creativity foregrounding intramural thought and the interstitial. She has taught and convened courses in African Literature across all levels of undergraduate study. She has worked on various collaborative projects focusing on narratives of movement and placemaking across the black diaspora and on the African continent.

Projekt

Reading Alpine narratives in Swiss missionary photography: Swiss and Tsonga encounters at the turn of the 20th century

 

Veronika Studer Kovacs, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Not in my Backyard? Facing the Planetary in the Alps

Veronika Studer-Kovacs wurde 1986 in Ungarn geboren und studierte Hungarologie sowie Romanistik, (Ma. Abschluss: 2010 und 2012, Universität Eötvös, Budapest). Ab 2013 forschte sie im Rahmen eines französischen Staatsstipendiums an der Universität Sorbonne französisch-ungarische Kulturbeziehungen im 18. Jahrhundert. Seit 2015 lebt sie in der Schweiz, wo sie ein PhD-Studium an der Universität Luzern unter der Leitung von Prof. Dr. Boris Previšić verfolgte (2017–2022). Ihre Dissertation Geschmack und Nation. Kosmopolitische Patrioten und ihre Sprachen im Spannungseld des Königreichs Ungarn und der Habsburgermonarchie (1750–1795) untersucht die entscheidende Rolle vom kosmopolitischen Denken im ungarischen nation building des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts. Sie hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht, etwa über kulturelle Hybridität, Mehrsprachigkeit und epistemologischen Wandel in der späten Aufklärungszeit. Zudem arbeitet sie als Übersetzerin, sowohl im belletristischen als auch im fachliterarischen Bereich. In ihrer Habilitationsarbeit (2022–) analysiert, differenziert und kategorisiert sie Narrative in zeitgenössischen Artefakten wie Film und Literatur, um eine Theorie planetaren Erzählens für das Forschungsprojekt „Not in my Backyard? Facing the Planetary in the Alps“ zu entwickeln.

Projekt:

Not in my Backyard? Facing the Planetary in the Alps

Roman Walker, M.A.

Junior Research Fellow

Projekt: Die Alpen im Lied der Schweiz

Nach mehrjähriger Berufstätigkeit als Primarlehrer studierte Walker Gesang, Chorleitung, Schul- und Kirchenmusik an der Musikhochschule Luzern. Der in Altdorf wohnhafte Oberwalliser wirkte als erster «weltlicher» Stiftskapellmeister am Kloster Engelberg und war während Jahren in den Bereichen Lehrerbildung und Schulleitung auf Gymnasialstufe tätig. Seit 2019 befasst er sich mit der Promotion im Bereich der viersprachigen Schweizer Liedkultur, was ihn 2020 zur Mitarbeit am Institut «Kulturen der Alpen» führte.

Projekt
Die Alpen im Lied der Schweiz

Dr. Rahel Wunderli

Research Fellow

Projekt: Uri im Wandel

Rahel Wunderli studierte Geschichte und Ökologie an der Universität Basel. Ihre Erfahrungen als Hirtin, u.a. auf Urner Alpen, waren der Auslöser für eine langjährige Beschäftigung mit der Geschichte der Berglandwirtschaft, wobei sie sich auf das 19. und 20. Jahrhundert spezialisiert hat. Von 2017–2020 forschte sie an der Universität Bern im Rahmen des Projekts SCALES zu Allmendressourcen und zur Geschichte und Gegenwart der Korporation Uri.

Projekt
Uri im Wandel

Assoziierte Forschende

Dr. Annina Boogen

ETH-Zürich & ZHAW

Annina Boogen hat Umweltnatur- und Energiewissenschaften studiert und arbeitet als promovierte Umweltökonomin an der ETH Zürich und an der Zürcher Hochschule der Angewandten Wissenschaften (ZHAW). Zwischen 2017 und 2020 studierte sie berufsbegleitend im MA Transdisziplinarität an der ZHdK. In ihrer transdisziplinär-forschenden Praxis interessiert sich für sozialwissenschaftliche Fragestellungen, die sie mit künstlerisch-ästhetischen Strategien zur Verhandlung und Reflexion bringt. In ihrem derzeitigen Projekt erforscht sie die (sinnliche) Wahrnehmung von Energieinfrastruktur in den Alpen und die Frage wie Wahrnehmungs- und Diskurskonflikte explizit gemacht und diskutiert werden können.

Jana Bruggmann, M.A.

Freie Universität Berlin

Jana Bruggmann ist Kunst- und Geschichtswissenschaftlerin, Autorin und Kuratorin. Sie studierte an der Hochschule Luzern und absolvierte den Masterstudiengang «curatorial studies» an der ZHdK. Seither ist sie sowohl im Museumsbereich als auch in der historischen Forschung tätig. Sie arbeitete an der FU Berlin und am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Ihr Dissertationsprojekt, das sie an der FU Berlin durchführt, ist an der Schnittstelle von Bild- und Wissensgeschichte angesiedelt. Es befasst sich mit visuellen Darstellungen des Planeten und dem Wandel unseres Erdverständnisses in der Hochmoderne (ca. 1870–1970). Seit Mai 2021 ist sie Kuratorin am Nidwaldner Museum in Stans.

Kilian T. Elsasser

Museumsfabrik

Kilian T. Elsasser studierte Public History an der Northeastern University in Boston. Er ist Museumsexperte, Ausstellungskurator und Gotthardspezialist. Er publizierte zur Verkehrsgeschichte des Gotthards und realisierte Ausstellungen, wie den Rundgang Gotthardtunneldorf in Göschenen (2007) und die Geschichtsreise in Seelisberg (2020). Die Fachstelle Denkmalpflege der SBB berät er bei der Inventarisierung der Gotthard-Bergstrecke. Bis 2004 war er Kurator Schienenverkehr, Leiter Ausstellungen und Mitglied der Geschäftsleitung im Verkehrshaus der Schweiz. Er findet, viele Fragen der Verkehrsgeschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts sind noch zu erforschen. Beim Tourismus im Kanton Uri ist das Potential der Verkehrsgeschichte, die den Kanton einzigartig macht, noch lange nicht ausgeschöpft. (www.museumsfabrik.ch)

Dr. Sibylle Lustenberger

Departement für Sozialwissenschaften Universität Freiburg i. Ü.

Sibylle Lustenberger hat an der Universität Bern Sozialanthropologie, Geschichte und allgemeine Ökologie studiert und 2016 im Fach Sozialanthropologie promoviert. Heute lehrt und forscht sie an der Universität Fribourg. In ihrem gegenwärtigen Forschungsprojekt untersucht sie die soziale Organisation von Stromproduktion durch Wasserkraft im Kanton Uri. Dadurch möchte sie einen Beitrag leisten zu den interantionalen Bestrebungen, die Stromwirtschaft nicht nur ökologischer, sondern auch dezentraler und demokratischer zu organisieren.

Projekt
Powerful Relations

Andrea Meier, Dr. phil.

Senior Research Fellow

Andrea Meier hat an der philosophischen Fakultät der Universität Potsdam im Fach Kulturwissenschaften promoviert und ist Kulturjournalistin. Zudem ist sie Fotografin und Filmemacherin, was sie immer wieder in die Alpen bringt. Als stille Beobachterin der Natur ist sie mit der Entschleunigung und der Epiphanie des Augenblicks konfrontiert. Beide Ereignisse beeinflussen das Zeitgefühl unserer Tempogesellschaft, welche eine scheinbar unstillbare Sehnsucht nach einer Verlangsamung in sich trägt. Über diese Entwicklung forscht und unterrichtet sie auch im breiten Feld der Entspannungsmedizin und weiss es sowohl inter- und transdisziplinär als auch ganz praktisch anzuwenden. In den Wintermonaten führt sie dies unter anderem auf die Bergseen zu den Eisfischern. Dort beschäftigt sie aktuell die Frage, was die Menschen in aller Stille stundenlang vor einem Eisloch ausharren lässt, um am Ende des Tages glücklich und erfüllt und oft auch ohne Fang nach Hause gehen lässt.

Projekt:

Il Pesch sbatta – Die Poesie des Eisfischens und die Wiederentdeckung der Stille

Uriel Orlow, M. A.

University of Westminster London / University of Arts Zurich

Uriel Orlow’s practice is research-based, process-oriented and multi-disciplinary including film, photography, drawing and sound. His multi-media installations focus on specific locations and micro-histories and bring different image-regimes and narrative modes into correspondence. His work is concerned with residues of colonialism, spatial manifestations of memory, blind spots of representation and plants as political actors. Uriel Orlow is a Senior Researcher at University of Westminster London and Docent at University of the Arts Zurich (ZHdK).

 

Julia Rüegger, M.A.

Universität Basel

Julia Rüegger studierte Literarisches Schreiben, Theater und Philosophie in Hildesheim, Biel/Bern und Madrid und schloss ihren Master 2020 mit einer Arbeit zu radikaler Demokratietheorie ab. Ihr Hauptinteresse gilt der Verknüpfung literarischer, theoretischer und interdisziplinärer Formen von Kunst und Kritik. Seit Herbst 2021 ist sie Mitglied im Doktoratsprogramm Literaturwissenschaft der Universität Basel. In ihrem Dissertationsprojekt „Formexperimente im Anthropozän“ untersucht sie Schreibstrategien in zeitgenössischer Theorie- und Prosaproduktion, die sich den ökologischen Verwerfungen und planetaren Verstrickungen unserer Gegenwart auf (formalästhetisch und erkenntnistheoretisch) produktive Weise annehmen. 

Juanita von Rothkirch, M.A.

ETH Zürich

Juanita ist eine Umweltwissenschaftlerin, deren Forschung sich damit befasst, wie sozio-politische Kontexte die Umsetzung von Strategien zur Eindämmung des Klimawandels beeinflussen. Seit 2021 promoviert sie an der ETH Zürich zu Entscheidungsprozessen rund um Methoden zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre (Carbon Dioxide Removal (CDR)). Im Rahmen dieses Projekts wird sie die Annahmen und Vorstellungen der Entscheidungsträger, die CDR-Entwicklungen beeinflussen, erforschen und kritisch hinterfragen. Am Institut «Kulturen der Alpen» lernt sie die lokalen Perspektiven für die Auswahl und Nutzung von landbasierten Kohlenstoffspeichern in der Schweiz kennen.

Prof. Daniel Walser

Fachhochschule Graubünden

Daniel A. Walser, studierte Architektur an der ETH Zürich und der Sapienza in Rom. Er ist er an der Fachhochschule Graubünden neben der Lehre in Architekturgeschichte, Architekturtheorie und Städtebau vor allem in der Forschung tätig. Dabei fokussiert er sich auf die zeitgenössische Architektur im Alpenraum und hat beispielsweise über die Architekten Valerio Olgiati, Bruno Giacometti (1907–2012), Andres Liesch (1927–1990) und Rudolf Olgiati (1910–1995) publiziert und verschiedene Ausstellungen zur Architektur und dem Bauen im alpinen Raum kuratiert.

Ariane Zangger, M.A.

Universität Bern

Ariane Zangger hat Sozialanthropologie, Nachhaltige Entwicklung und Religionswissenschaft an der Universität Bern studiert und ihre Masterarbeit über die Wolfspräsenz im Oberwallis sowie die damit einhergehenden Herausforderungen für die lokalen SchwarznasenschafhalterInnen verfasst. Aktuell arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit im SNF-Forschungsprojekt «Convivial Constitutionality: Human-Predator Interrelations in Complex Social-Ecological Systems» unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Haller. Dabei untersucht sie, analog zu ihrer Masterarbeit, die Wolfssituation in den rumänischen Karpaten.

Zudem ist sie zuständig für die Koordination des interdisziplinären Projekts «Silicon Mountains», das am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern angegliedert ist und sich mit den Schweizer Alpen im digitalen Zeitalter befasst.